Das Steirereck Magazin
Stillstand ist in der kreativen Arbeit keine Option. Deshalb suchen wir laufend nach neuen Perspektiven, hinterfragen Gewohntes und entwickeln Bestehendes weiter. Aus diesem Anspruch heraus entstand das Redesign des Steirereck Magazins, das wir gemeinsam mit Birgit und Heinz Reitbauer entwickeln durften.
Die Zusammenarbeit mit den Persönlichkeiten hinter einem der renommiertesten Restaurants der Welt – ausgezeichnet mit drei Michelin-Sternen und regelmäßig unter den World’s 50 Best Restaurants gelistet – erinnert uns daran, worum es bei guter Gestaltung letztlich geht: Erlebnisse zu schaffen, bei denen jedes Detail bewusst gesetzt ist.
Nach 13 Jahren wurde das Magazin grundlegend weiterentwickelt. Nicht aus dem Wunsch heraus, Trends zu folgen, sondern mit dem Anspruch, eine starke Grundlage für die nächsten Jahre zu schaffen. So wie Steirereck die Zukunft der Kulinarik mitgestaltet, wurde auch das Magazin neu gedacht – für eine jüngere Leserschaft und mit einem klaren Blick nach vorne.
Perspectives may shift, viewpoints – and sometimes even attitudes. But it is only the development of quality that creates something lasting.”
Im Zentrum des neuen Auftritts steht die Weiterentwicklung des charakteristischen Cover-Konzepts, fotografiert vom österreichischen Still-Life-Fotografen Bela Borsodi, der heute in New York lebt und arbeitet. Während die Produkte auf früheren Covern eher dokumentarisch und beinahe porträthaft inszeniert wurden, werden sie nun aus ihrem gewohnten Kontext gelöst und skulptural inszeniert.
Bekannt für seinen unverwechselbaren Umgang mit Objekten und seine überraschenden Bildkompositionen, eröffnet Borsodi neue Perspektiven auf Form, Struktur und Eigenheit der Zutaten. Das Produkt wird zum eigentlichen Protagonisten – noch bevor die Namen der Herausgeber sichtbar werden. Eine Entscheidung, die eine zentrale Haltung von Birgit und Heinz Reitbauer widerspiegelt: Am Anfang steht immer der Respekt vor dem Produkt. Über seine Arbeit schreiben sie im Editorial: “He rearranges the familiar, breaks with visual habits, and gives the protagonists of our cuisine – our ingredients – an almost surreal presence.”
Mit dem Anspruch, möglichst zeitlos und zugleich zeitgenössisch zu gestalten, verbindet das neue Design Klarheit und Zurückhaltung mit feinen Momenten der Überraschung. So entsteht eine visuelle Sprache mit mehr Rhythmus, mehr Tiefe und einer geschärften Identität.
Das Ergebnis ist ein Magazin, das seine Geschichte respektiert und gleichzeitig den Blick nach vorne richtet – sorgfältig weiterentwickelt, mit großer Aufmerksamkeit für jedes Detail und bereit für das nächste Kapitel.