
Nein, die Rede ist nicht von Jack Bauer alias Kiefer Sutherland, dem Protagonisten der Echtzeit-TV-Serie „24“. Sondern von Jack Bauer, dem Zeichner und Maler, Pokerrundengründer und Reisenden aus Graz.
Sohn des Dramatikers Wolfgang Bauer. Aufgewachsen mit der österreichischen Künstleravantgarde, studiert bei Christian Ludwig Attersee. Mit Zeichenstift oder Stahldraht, seinen bevorzugten Materialien, visualisiert er Erlebtes und Gedachtes, mal dicht, mal minimalistisch, mal in Farbe getaucht, mal Schwarz-Weiß. Eine Reihe seiner so entstandenen, sehr unterschiedlichen Zyklen sind nun in einem Buch versammelt, herausgegeben mit der Intention des Künstlers, Zusammenhänge sichtbar zu machen, eine durchgängige Geschichte zu erzählen. Für die Brand Unit bedeutete dies die große Herausforderung, eine Gestaltung zu finden, die der Breite und Dichte des Werkes gerecht wird, und trotzdem übersichtlich und reduziert bleibt. Um nicht den Faden zu verlieren.





Client: Jack Bauer
Date: 2012
Job: Design Exhibition Catalogue
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design: Florian H. Holzer
Text: Dr. Thomas Antonic
Editor: Gerhard Sommer, Galerie Kunst und Handel

Art Directors Club vergibt
wichtigsten deutschen Kreativpreis!
"Der ADC Wettbewerb mit seiner harten Selektion der besten deutschsprachigen Kreativarbeiten setzt den unbestrittenen Maßstab für Exzellenz in der Kreativbranche", so Jochen Rädeker, ADC Präsidiumssprecher. "Die ausgezeichneten Arbeiten haben alle eines gemeinsam: sie schlagen neue Wege in der Kommunikation ein, wecken Emotionen und belegen eindrücklich, wie wichtig kreative Ideen für die Gesamtwirtschaft sind, da nur mit ihnen Produkte und Dienstleistungen einen erfolgreichen Weg zu ihren Märkten finden. Unter den höchstplatzierten Arbeiten sind 2012 besonders viele, die in innovativen Medienformaten ein sehr breites Publikum erreicht haben."
Text: Sonja May

Spätestens seit Richard Sennetts Buch „Handwerk“ (2008) wissen wir – wieder - um den Wert von handwerklichen Traditionsbetrieben.
Die Sehnsucht nach Authentizität, Tradition und Qualität als Gegentrend zum globalisierten Massenkonsum ist ein vielfach zu beobachtendes Phänomen eines neuen Konsumbewusstseins geworden. Auch in Wien erleben Traditionsbetriebe derzeit eine Renaissance. Ihr Erfolgsrezept: die Weitergabe ihrer Expertise über mehrere Generationen in der Familie, Qualität als oberster Maßstab sowie ihre Designorientierung.
Ein Beispiel dafür ist das Pelzhaus Liska, seit den 1950er Jahren in Familienhand. Vom Trocknen der Felle bis zum Annähen des letzten Knopfes pflegt man hier die Tradition des „Wildwerkers“, wie die historische Bezeichnung des Kürschners lautet.
Eine wichtige Rolle spielen aber auch die Designer, die im Dialog mit Liskas Kunden die Mäntel komponieren. Und neben der eigenen Produktion bietet man Pelzkreationen renommierter internationaler Modehäuser sowie Luxusmarken im Bereich Mode und Accessoires an.
Zunächst mit einem Kundenmagazin gestartet, hat die Brand Unit einen umfassenden Auftritt für das Pelzhaus gestaltet: Von einer Anzeigenkampagne in den wichtigsten internationalen Modemedien bis zur neuen Website mit integriertem Online-Store. Ihr Magazincharakter vermittelt nicht nur Aktualität und mondänen Chic, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen, dem Making of der Haute Couture des Wildwerks.






Client: Liska
Date: 2012
Job: Webdesign
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design: Christian Ram
Client Service & Project Management: Judith Zwanzger
Account Director: Andreas Oberkanins
Programming: Ankerlos - Christian Ferzola
Weblinks: www.liskafashion.com, www.ankerlos.at

Im Jänner 1927 veröffentlichte das National Geographic die ersten farbigen Unterwasserfotos. Es dauerte aber nochmals mehr als zehn Jahre, bis die Faszination der Unterwasserwelt einem breiten Publikum zugänglich wurde.
1939 kam der erste Bildband über das Leben unter Wasser heraus, und machte seinen Autor und Fotografen, den österreichischen Meeresforscher Hans Hass, zum Pionier der modernen Unterwasserfotografie. Seither wurde die Fototechnik revolutioniert, und die Erforschung der Meere vorangetrieben. Was nichts daran geändert hat, dass die Welt unter Wasser nach wie vor eine Wunderwelt ist, bizarr, unheimlich, unergründlich. Das macht wohl den Reiz aus.
Ein Reiz, dem auch der österreichische Künstler Manfred Wakolbinger erlegen ist. Seit 20 Jahren fotografiert er die Welt unter Wasser, knapp unter der Oberfläche. Geprägt von seinem Zugang als bildender Künstler, als Bildhauer, der sich mit Raum und Form auseinandersetzt, weiß er die Andersartigkeit des Lichts und der Farben, das Polymorphe der Formen als visuellen Reichtum zu erfassen.
Die Brand Unit wiederum weiß, diesen Reichtum in ein Buch umzusetzen. Und gestaltete gemeinsam mit Manfred Wakolbinger einen umfassenden Bildband seiner außergewöhnlichen Unterwasserfotografie.
Client: Manfred Wakolbinger
Editor: SpringerWienNewYork
Date: 2012
Job: Design
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design: Christian Ram
Cover: Manfred Wakolbinger
Essays from: Christoph Ransmayr, Wolf D. Prix
Image Editing: pixelstorm litho & digital imaging
Copy Editing German: Elisabeth Schicketanz
Translation: Christine Schöffler, Peter Blakeney
Translation Essay Christoph Ransmayr: John Woods
Druck: Holzhausen Druck GmbH
Weblinks: www.manfredwakolbinger.at, www.springer.com

Rund 300 Museen, Ausstellungsinstitutionen und Schausammlungen, 80 Galerien, 1.500 denkmalgeschützte Objekte, an die 30 Festivals, mehr als 50 Theater- und Konzertbühnen, 170 Kinosäle, unzählige Clubs und Off-Spaces.
Damit ist Wien, gemessen an seiner Einwohnerzahl, die größte Kulturmetropole der Welt mit der höchsten Dichte an Kulturinstitutionen und Veranstaltungen. Grund genug, einen Kulturführer in die Style Edition des Echo Medienhauses aufzunehmen. Quer durch alle Genres und Epochen finden sich die Programm-Highlights und Top-Protagonisten des Wiener Kulturlebens ebenso wie eine Off-Tour oder die noch zu entdeckenden Kulturaktivitäten im Gemeindebau. Die Gestaltung der Brand Unit orientiert sich am Inhalt: vielschichtig, spannend, zeitgemäß, souverän.








Client: echomedia verlag ges.m.b.h
Date: 2012
Job: Design
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design & Typography: Alexander Nussbaumer
Editor in Chief: Helmut Schneider
Account Director: Andreas Oberkanins
Client Service: Judith Zwanzger
Weblinks: www.wienlive.at, www.echo.at
Stadtmagazine wie Wien live, Gratisbuchaktion, und seit kurzem auch der Gratisfilm in Wiener Programmkinos. In der heimischen Medienlandschaft erreicht das Echo Medienhaus und seine vielen Töchter mit mehr als 30 Printtiteln sowie Web-, TV- und Eventdienstleistungen ein breites Zielgruppenspektrum.
Neu im Portfolio ist die Style Edition, die auf das Luxus- und Lifestyle-Segment abzielt: Themenspezifische Einzelmagazine liefern die neuesten Trends und Tipps, quasi live. Das Gesicht, die visuelle Identität zur Serie kommt von der Brand Unit. Mit einem Design, das maximalen Gestaltungsspielraum für die unterschiedlichen Inhalte bei klarer Wiederkennbarkeit des Anspruches erlaubt. Wie das geht? Zum Beispiel durch die Kombination von Schriftsätzen: Ein einheitlicher Schriftsatz zieht sich durch alle Magazine durch, ein weiterer, darüber gelagerter wird individuell für jedes Heft neu ausgewählt. Oder durch den eingefügten Guide-Teil, ein inzwischen bewährtes Konzept der Brand Unit.

Client: echomedia verlag ges.m.b.h.
Date: 2011-present
Job: Design
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design: Alexander Nussbaumer
Account Director: Andreas Oberkanins
Client Service: Judith Zwanzger
Weblinks: www.echo.at
Werte, die in der Geschäftswelt gerne mit der Farbe Blau vermittelt werden. Blau wirkt allerdings auch kalt, langweilig, konservativ.
Merit Commodity Partners ist ein solider, kompetenter und vertrauenswürdiger Finanzdienstleister, spezialisiert auf den Rohstoffmarkt. Ein seriöser Business-Auftritt ist hier unerlässlich. Das betrifft auch die Website, mit deren Neugestaltung die brand unit beauftragt wurde. Selbstverständlich war der Anspruch sehr hoch. Ein hochprofessioneller Kunde, hochkomplexe Inhalte, der Wunsch nach erkennbaren Codes. Aber dennoch kein Blau.
Was man nun „aufschlägt“, ist eine Art Nachrichtenmagazin. Die Financial Times in Schwarz und Bordeauxrot, übersichtlich strukturiert, mit einem eleganten, modernen Erscheinungsbild. Für die Bilderwelt wurde auf die Ästhetik von Pipelines, Containern und Silos gesetzt, statt der üblichen Porträtfotos auf freundliche Zeichnungen.



Client: Merit Commodity Partners AG
Date: 2011
Job: Webdesign
Creative Direction: Albert Handler
Art Direction: Christian Ram
Client Service & Project Management: Judith Zwanzger
Account Director: Andreas Oberkanins
Screen Design: Florian Sattler Beta Young Creative Lab
Programming: Christian Ferzola
Weblinks: www.mcpag.com, www.betalab.at, www.ankerlos.at
Elfie Semotan war nicht nur künstlerische Wegbegleiterin von Helmut Lang, sondern auch eine seiner prominentesten Trägerinnen. Dementsprechend umfangreich ist ihre Sammlung an Kollektionsteilen.
Um die Serie an Kooperationsprojekten mit und rund um Helmut Lang weiterzuführen, hat sich die brand unit auf die Suche nach Schlüsselstücken seiner Karriere bei privaten Kundinnen gemacht, und ist nicht nur bei Elfie Semotan fündig geworden. Auch Cordula Reyer, Marianne Kohn, Tino Valentinitsch und Natascha Hochenegg sowie andere bedeutende Persönlichkeiten der Kunst- und Modewelt haben Zutritt zu ihren Kleiderschränken gewährt.
Entstanden sind zwei Fotostrecken, einmal vom Modefotografen Jork Weismann und einmal von Elfie Semotan herself. Mit dem serbisch-australischen Topmodel Andrej Pejic konnte man einen kongenialen Proponenten der Ästhetik eines Helmut Lang finden. Bekannt für sein androgynes Äußeres, präsentiert der Shooting-Star sowohl Herren- als auch Damenmode, wie zuletzt etwa bei den Pariser Fashion Weeks für Gaultier. Auch Helmut Lang hatte von Anbeginn seiner Karriere Unisex-Teile entworfen. Elfie Semotan machte diese Verbindung zum Konzept für ihr Shooting, und lichtete Andrej Pejic als Frau geschminkt in hauchdünnen simplen Vintage-Shirts aus dem Archiv von Helmut Lang ab. Eine einmalige Symbiose.
Die beiden Fotostrecken sind weitere Teile des umfassenden Helmut-Lang-Eigenprojektes der brand unit, geplant für ein Kulturprojekt in Kooperation mit einem Museum.
Trailer
Die Klammer über all diese Helmut Lang Projekte hat Albert Handler in einem Video geschlossen.
Im Stile eines künstlerischen Dokumentarfilmes hat er sowohl die Arbeitsweise der beiden Fotokünstler Elfie Semotan und Jork Weismann festgehalten, als auch die modehistorische Relevanz von Helmut Lang dargestellt. Und einen neuen Umgang mit dem Medium Film geschaffen, das gemäß seinem Modekontext wie ein Bewegtfilm-Editorial funktioniert.
Trailer
Client: brand unit
Date: 2011
Job: Editorial
Creative Direction: Ulrike Tschabitzer-Handler, Albert Handler
Art Direction: Albert Handler
Concept and Art Direction Videos: Albert Handler
Andrej Pejic by Elfie Semotan
Photography: Elfie Semotan
Model: Andrej Pejic / dma models
Styling: Elfie Semotan
Hair & Make-up: Karoline Strobl, Danijela Ibricic
Andrej Pejic by Jork Weismann
Photography: Jork Weismann
Model: Andrej Pejic / dma models
Styling: Natascha Hochenegg
Hair & Make-up: Thomas Lorenz
Helmut Lang's burnt archice by Elfie Semotan NY 2010
Photography: Elfie Semotan
Assistance: Ivo Kocherscheidt
Styling: Elfie Semotan
Weblink: www.jork.at, www.semotan.com

Im Jahr 2050, so die Prognose von Städteforschern, werden
70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben.
Bereits jetzt ziehen weltweit 1,4 Mio. Menschen pro Woche in urbane Ballungszentren. Damit stellt sich die Frage nach der Zukunft der Stadt oder auch der Stadt der Zukunft: Wie kann trotz des enormen Wachstums eine hohe Lebensqualität bei gleichzeitig nachhaltiger Entwicklung gesichert werden?
Auch Wien steht vor dieser Herausforderung. Die Metropole wächst jedes Jahr um 15.000 Bewohner. Versorgungstechnisch von der Energiequelle Gas abhängig, werden sich beispielsweise bis zum Jahr 2030 rund 300.000 Menschen zusätzlich in das Verbrauchsnetz einbinden. Die Wiener Stadtwerke, Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister, nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Mit ihrem Netzwerk an Tochtergesellschaften u. a. in den Bereichen Energie und Verkehr ist es ihr Bestreben, zur Lösung der Zukunftsfragen beizutragen.
Die brand unit unterstützt die Wiener Stadtwerke dabei, die Zukunftsorientierung trotz Beibehaltung ihrer historisch etablierten visuellen Marke inhaltlich sichtbar zu machen. So wurden etwa die Farbcodes der Tochtergesellschaften eingebaut und der Schriftzug dynamisiert. Durch diese geringfügige, aber raffinierte und wirksame Modifikation lässt sich nun das Logo als Netzwerk der einzelnen Unternehmensbereiche und damit der Zukunftsthemen lesen.



Client: Wiener Stadtwerke Holding
Date: 2011
Job: Corporate Identity and Design „Future Brand“
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design: Christian Ram
Client Service: Judith Zwanzger
Account Director: Andreas Oberkanins
Weblinks: www.wienerstadtwerke.at

Wer sich in der bildenden Kunst auskennt, denkt sofort an das Informel, eine Stilrichtung in der modernen abstrakten Kunst, die ihren Höhepunkt in den 1950er Jahren hatte. Als Gegenpol zur geometrischen Abstraktion stand die informelle Malerei im Spannungsfeld zwischen Formauflösung und Formwerdung: Der spontan aufgetragene gestische Strich erzeugte eine eigene neue Form.
So avantgarde wie die Künstler des Informel sind jene Modedesigner, die Wolfensson als erster in Österreich Mitte der 1990er Jahre zunächst in Graz verkaufte: Dries van Noten, Ann Demeulemeester, Rick Owens, Marni, Comme des Garçons, Junya Watanabe oder Yohji Yamamoto.




Client: Wolfensson
Date: 2011
Job: Corporate Identity and Design
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design: Anouk Rehorek
Shop Architecture: Hannes Zieher
Photography: Sia Kermani / Albert Handler
Client Service: Judith Zwanzger
Account Director: Andreas Oberkanins
Weblinks: www.wolfensson.com, www.moccaroom.com

Diesen Spitznamen hat sich Kate Moss
eingehandelt, indem sie sich im Winter vorzugsweise im Pelz zeigt.
Lange Zeit Tabu der Modebranche, die damit dem weltweiten Protest von Tierrechtsorganisationen gefolgt ist, feiert der Pelz seit kurzem ein Comeback. Was nichts daran ändert, dass der Stoff polarisiert wie kein anderer, und viel Mut und Eigensinn sowie eine gute Versicherung von seinen Trägerinnen erfordert.
In Österreich lehnen 77% der Konsumenten laut Marktforschungsinstitut Integral Pelztierzucht ab. Ganz abgesehen vom verstaubt-konservativen Image, das dem Pelzmantel immer noch anhaftet.
Das traditionsreiche Pelzhaus Liska in Wien sticht immer wieder durch die Zusammenarbeit mit jungen internationalen Designern hervor. Dennoch gilt das Haus ebenso wie seine Stammkundschaft als konservativ. Mit einem neuen Kundenmagazin will man nun noch gezielter als bisher eine jüngere Generation an modebewussten Käuferinnen ansprechen. Für die brand unit mit ihrer Modekompetenz im Avantgardebereich eine lustvolle Aufgabe. Das Ergebnis ist edel und schwungvoll zugleich, zeitgenössisch ebenso wie zeitlos. Ein Understatement als Statement.




Wien ist nicht Paris, London oder Mailand. Wien ist keine Modemetropole.
Dennoch gibt es in dieser Stadt eine vitale, kreative Modeszene. Sie hat in den letzten 10 Jahren eine Generation an Modedesignern hervorgebracht, die im internationalen Feld erfolgreich mitmischen. Labels wie Peter Pilotto, Petar Petrov, Ute Ploier oder Wendy&Jim, die sich mit einem eigenständigen Profil und anspruchsvollen, intellektuellen Konzepten behaupten.
Hinter dieser Entwicklung steht Unit F büro für mode, ein Kompetenzzentrum, das durch Exzellenzförderung, Beratung und internationale Vernetzung maßgeblich zur Professionalisierung der Szene beigetragen hat. Alljährlicher Höhepunkt ihrer Aktivitäten ist das festival for fashion & photography. Es ist ein Kulturfestival in einer Kulturweltstadt, deren ureigene Identität es widerspiegelt, und Mode als Wirtschafts- und Kulturfaktor an der Schnittstelle von Tradition und Innovation präsentiert.
Als Kooperationspartner der Unit F zeichnete die brand unit für das Festivalmagazin des 11 festival for fashion & photography verantwortlich. Das Kernstück der Festivalkommunikation steht für Kultur- und Wirtschaftskompetenz, von der Gestaltung über die Autorenbeiträge und Editorials bis zur Distribution. Beigelegt in den wichtigsten Kunst- und Wirtschaftsmedien Österreichs schafft es Aufmerksamkeit auch bei einem breiten Publikum für die österreichische Avantgardemode und ihre Förderer.







... mit innovativen Formaten
Im Grenzbereich zwischen Kunst und Mode liegt auch das Medium Film. Es erfreut sich wachsender Beliebtheit in der Modebranche, als Verkaufsinstrument ebenso wie als Imageträger.
Von Miuccia Prada über Giorgio Armani und Yves Saint Laurent bis Tod's bedienen sich die großen Modemarken zunehmend des Mediums. Das ist auch bei den Botschaftsempfängern beliebt. Der Online-Werbespot von Dita von Teese für Wonderbra aus dem Jahr 2008 ist eines der ersten Beispiele dafür: Bereits innerhalb der ersten drei Tage nach Veröffentlichung auf YouTube konnte der Spot knapp 120.000 Besucher verzeichnen.
Neben Kampagne und Magazin, die an der Schnittstelle von Kunst und Mode angesiedelt sind, hat das festival for fashion & photography in Kooperation mit der brand unit eine weitere Innovation eingeführt, die das Medium Film zum Ausgang hat. Als Höhepunkt des Festivals gelten die Austria Fashion Awards mit Modepreisen der öffentlichen Hand und Sponsoren, den höchsten in Österreich vergebenen Auszeichnungen für heimische Modeschaffende. Die Vergabe im Rahmen einer Gala-Veranstaltung war üblicherweise mit Modeshows der Preisträger verbunden. Gemeinsam mit der brand unit ist nun eine neue Präsentationsform entwickelt worden: Gestaltet wie Editorials werden die Designer und ihre Kollektionen in Form von Filmen vorgestellt. Styling und Models folgen dabei einem ebenso ungewöhnlichen wie unkonventionellen Drehbuch, 2011 etwa mit Parcours-Models.
Client: festival for fashion & photography
Date: 2011
Job: Fashion Designer Portraits
Idea & Concept: Mark Glassner
Editor: Bert Hunger
Camera: Sascha Jan Gajdul
Assistance: Gregor Kuntscher, Christian Joainig
Hair & Make-up: Sophie Kaspar / perfectprops
Styling: Yaon Gonfond / perfectprops
Production: Georgina Gross
Models: Beate, Dominika, Jochen, Jörg / all wienermodels
Parkour-Artists: Tom Stoklasa, Pamela Obiniana, Pia Toth, Florian Polsterer,
Weblinks: www.markglassner.com, www.berthunger.com, www.perfectprops.at, www.wienermodels.com

Hybriditäten als Katalogprinzip
Was haben die unheimlichen, utopistischen Skulpturen eines Bruno Gironcoli mit der wilden, kräftigen Malerei eines Kurt Kocherscheidt gemeinsam?
Die Antwort steht am Cover des von der brand unit gestalteten Kataloges zur Ausstellung „Elfie Semotan Kurt Kocherscheidt co Bruno Gironcoli“: „In gewisser Weise spielt Kocherscheidt auf dieselbe Doppelköpfigkeit der Moderne an wie Gironcoli, nur unter umgekehrten Voraussetzungen.“ Alles klar? Eine andere Antwort könnte sein, dass hinter beiden Arbeiten zwei geniale österreichische Künstlerpersönlichkeiten stehen, die leider viel zu früh verstorben sind. Was noch immer keinen Hinweis auf die dritte Person, Elfie Semotan, liefert. Dieser sei hier nachgereicht: Die Ikone der internationalen Modefotografie war mit Kocherscheidt verheiratet und hat für die Ausstellung sehr eigenwillige Porträts von Gironcolis Werken beigesteuert. Ein Ausstellungskonzept also, das offensichtlich auf biografischen Umständen oder auch Zufälligkeiten aufbaut. Und genau deswegen grandios ist. Ebenso wie der Katalog, in dem es der brand unit gelingt, dieses Konzept in gedruckter Form fortzuführen und die freie Assoziation des Lesers herauszufordern.


Was Wolfensson für Graz ist, ist
Amy Noel für San Diego.
Die ehemalige Immobilienentwicklerin aus Los Angeles hat sich mit Suite 102 ihren Lebenstraum verwirklicht: ein Concept Store und Showroom für Mode, Design, Kunst, Literatur und andere ultimative Lebensgenüsse auf höchstem Niveau.
Die brand unit sorgte für die visuelle Identität. Ihre Formel dafür: Eleganz gepaart mit einem Hauch Wildheit. Von der Visitkarte bis zur Website zieht sich ein Element aus der bildenden Kunst durch: schwarze tropfende Farbe, aufgetragen wie auf einer Leinwand, bildet das grafische Kernstück der neuen CI.


Client: Amy Noel Design, LLC
Date: 2011
Job: Corporate Identity und Design
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design: Anouk Rehorek
Weblinks: www.suite102.us

Wer liest eigentlich die vielen Kundenmagazine, die in den Drogerie- und Supermärkten aufliegen?
Und lässt sich die gewünschte Breitenwirkung mit anspruchsvollen Inhalten verbinden? Die brand unit sagt "Ja!" und berichtet in einem als Mode- und Lifestylemagazin aufgemachten Kundenmagazin, der Maxima, mit einem Blick hinter die Kulissen regelmäßig über die innovative österreichische Modelandschaft. Immerhin ist es nicht irgendein Magazin, denn Maxima wurde 2010 zum besten Kundenmagazin Europas gekürt.




Die Modefotografie ist ein ideales Medium, um die Welt der Mode abzubilden, eine Welt, die den Glamour an der Grenze zwischen Realität und Fiktion perfekt beherrscht. Manchmal zu perfekt.
Elfie Semotan, die Doyenne der internationalen Modefotografie aus Österreich, pflegt einen anderen Zugang. Auf intellektuell humorvolle Art und Weise thematisiert sie das Schöne und Glamouröse in seiner Fragilität und Brüchigkeit. Schönheit entsteht für sie erst aus der Mischung von einem interessanten Äußeren und dem Inhalt einer Person. Damit hat sie nicht nur in der Mode- und Werbewelt eine wichtige Position bezogen, sondern auch in der Kunstwelt, wo sie ihren Zugang zu Schönheit und Ästhetik auf Alltagsobjekte und -szenen ausweitet.
So etwa in einer Ausstellung, mit der die Universität für angewandte Kunst Wien im Frühjahr 2012 Semotans Werk ehrt. Die scheinbare Leichtigkeit ihrer Inszenierung in den barocken Ausstellungsräumen des Heiligenkreuzerhofes zieht sich im Ausstellungskatalog fort. Dafür hat die Brand Unit ein sehr außergewöhnliches Gestaltungskonzept entwickelt. Öffnet man den Umschlag, liegt ein „nacktes“, weil vom Umschlag losgelöstes Buch mit sichtbarer Fadenbindung vorm Leser. Das hauchdünne Papier sowie die zwischendurch immer wieder eingestreuten leeren Seiten unterstreichen den Effekt der Leichtigkeit, Fragilität und Transparenz. Unterstützt durch Raumskizzen mit briefmarkengroßen Fotos der leeren Räumlichkeiten imaginiert und erlebt man die Ausstellung nochmals – als fragmentarische Schauplätze der Schönheit.
Client: Elfie Semotan
Date: 2012
Job: Design
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design: Christian Ram
Client Service: Judith Zwanzger
Cover: Elfie Semotan Clouds Set 1998
Editor: Universität für Angewandte Kunst Wien
Digital Postproduction: Ivo Kocherscheidt
Introduction: Gerald Bast Rektor der Universität für Angewandte Kunst Wien
Text: Roberto Ohrt
Translation: George Schreiner
Printing and Binding: Gugler GmbH
Published by: Harpune Verlag
Weblinks: www.semotan.com, www.harpune.at, www.dieangewandte.at

Als Unit F büro für mode im Jahr 2000 in Wien gegründet wurde, war die österreichische Modelandschaft äußerst karg, abgesehen vom Ausnahmedesigner Helmut Lang. Was dann passierte, war eine Erfolgsgeschichte in Sachen Aufbau und Investition.
Neben dem Hervorbringen einer ganzen Generation selbstbewusster, eigenwilliger und erfolgreicher Modedesigner und Designerinnen hat Unit F den Nährboden für eine neue Modeszene geschaffen. Nun hat sie in Kooperation mit dem Stadtmagazin Wien live erstmals einen komprimierten Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen, Initiativen, Stores und Handwerksbetriebe herausgegeben: den VIENNA FASHION CODEX. Ein Booklet, das in jede Handtasche passt. In deutsch und englisch. Mit herausnehmbarer Jahresübersicht aller Modetermine.
Die Brand Unit hat dafür ein eigenständiges Erscheinungsbild entwickelt, das sich von allen am Markt befindlichen Printprodukten, ob Kalender oder Modemagazin, unterscheidet. Und dem Produkt einen eigenen Stempel aufsetzt: mit einer eigens dafür entwickelten Stempelschrift, die als Kapiteltrenner fungiert. Neu im Konzept sind die Vintage Prints am Cover sowie ein Best-of Fashion Shoots 2011, für die eine Auswahl von Top-Modefotografen des Landes eingeladen wurden, ihre Lieblingsbilder beizusteuern.



Client: echomedia verlag ges.m.b.h., Unit F büro für mode
Date: 2012
Job: Design
Creative Direction and Project Management: Ulrike Tschabitzer-Handler
Art Direction: Albert Handler
Account Director: Andreas Oberkanins
Graphic Design and Typography: Alexander Nussbaumer
Editor-in-Chief: Klaus Peter Vollmann
Managing Editor: Melanie Leitner
Image Editor: Staphanie Rugel
Assistance: Florian Holzer (Typography), Peter Jaunig (Graphic Design)
Image Processing: Mario Rott
English Translation: Christine Schöffler, Peter Blakeney
Photographers / Illustrators: Thomas Albdorf, Katarina Balgavy, Blagovesta Bakardjieva, Oliver Capuder, Günther Egger, Klaus Fritsch, Shoji Fuji, Lukas Gansterer, Peter Garmusch, Irina Gavrich, Marcel Gonzalez-Ortiz, Katharina Gossow, Jürgen Hammerschmid, Albert Handler, Joachim Haslinger, Bruno Klomfar, Christian Leitner, Petra Oxana Lutnyk, Elsa Okazaki, Christoph Pirnbacher, Inge Prader, Maria Ratzinger, Rosa Rendl, Mario Schmolka, Ulrich Schwarz, Jiro Shimizu, Dallah Spiegel, Jules Spinatsch, Rupert Steiner, Helga Traxler, Thomas Unterberger, Jork Weismann, Thom Will
Cover: Vintage Prints by Christoph Pirnbacher
Cover female:
Model: Katharina Winter, stellamodels
Hair / Make-up: Christine Sutterlüty, monikaleuthner.com
Published: Pool Warsaw, Summer 2011
Titel: Thank You, The Vintage Prints by Christoph Pirnbacher
Cover male:
Model: Philipp Bierbaum, nextcompany.com
Hair / Make-up: Christine Sutterlüty, monikaleuthner.com
Published: Indie Magazine March 2008
Titel: Saint Sebastian Vintage by Christoph Pirnbacher
Weblinks: www.echo.at, www.unit-f.at, www.christophpirnbacher.blogspot.com

Das Kitzbüheler WebTV zeigt es in historischen Filmaufnahmen: Ein Sportzug aus München brachte Anfang der 1920er Jahre die ersten Skitouristen nach Kitzbühel. Ihnen folgte bald der internationale Jet-Set, angezogen von Toni Sailer, dem Skilehrercharme der roten Teufel, den handgenähten Lederskischuhen aus dem Hause Haderer, oder dem Hahnenkamm, dem ältesten Skirennen der Welt. Kitzbühel wurde zur idealen Kulisse und alljährlichen Wintertreff der Schönen und Reichen dieser Welt. Und ist es immer noch.
Zeitgerecht zur Sasioneröffnung 2011/12 hat daher das Echo Medienhaus das erste Printprodukt der Style Edition Kitzbühel gewidmet, und berichtet live, was die angesagtesten Adressen und Termine für Tag & Nacht sind. In die richtige Erscheinung gesetzt von der Brand Unit, ganz nach der Kitz-Style-Devise classic with a twist.




Client: echomedia verlag ges.m.b.h
Date: 2011
Job: Design
Art Direction: Albert Handler
Graphic Design & Typography: Alexander Nussbaumer
Editor in Chief: Hans Stephan Grasser
Account Director: Andreas Oberkanins
Client Service: Judith Zwanzger
Weblinks: www.wienlive.at, www.echo.at
Den herkömmlichen Präsentationsformen ein neuartiges Marketingkonzept entgegenzusetzen, darum ging es beim neuen Webauftritt für Immovate.
Der Immobilienentwickler mit beeindruckenden Vorzeigeadressen in Wien und Graz bezeichnet sich selber als unkonventionell und kreativ. Diese Ansprüche erfüllt auch die neue Homepage, deren Inhalte die brand unit konzipiert hat. Der Fokus liegt dabei weniger am Produkt als am Kontext. Und das sind die Kultur, das Umfeld und der Lebensstil rund um die Immobilien. Selbstredend nicht nur in Text und Bild. Animationen und Videos mit Eigentümern und Architekten erzählen jene Geschichten, die die Immobilien zum Leben erwecken. Dem Medium des Image-Videos wurden nicht nur neue Gesichter, sondern auch neue Inhalte verliehen.
Client: Wunderman PXP GmbH for Immovate
Date: 2011
Job: Editorial Content
Creative Direction: Ulrike Tschabitzer-Handler, Albert Handler
Client Service & Project Management: Judith Zwanzger
Account Director: Andreas Oberkanins
Editorial Contribution: Gabi Weiss, Maria Motter, Ulrike Tschabitzer-Handler, Andreas Oberkanins
Photography: Klaus Vyhnalek
Motionclips: lwz - Stefan Salcher, Markus Wagner, Martin Lorenz
Sounddesign: Gabriel Schönangerer
Storyboard: Christian Ram
Video Interviews:
Art Direction: Albert Handler, Interviews: Doris Rothauer
Photography: Reinhard Schmid, Audio: Andreas Pils, Editing: Reinhard Schmid, Grooming: Karin Dunst / perfectprops
Weblinks: www.immovate.org

Als im Sommer 2010 das New Yorker Atelier von Helmut Lang, dem „King of Less“ der Modewelt, Feuer fing und dabei ein Großteil seines Archivs verbrannte, brachen Modefreunde in aller Welt in Tränen aus.
Nicht so der Meister selber, geübt im Vorwärtsdenken. Helmut Lang shredderte bekanntlich die Überreste, um daraus Skulpturen zu schaffen. Zuvor jedoch gelang der brand unit ein Coup: Gemeinsam mit der Fotografin Elfie Semotan, die unter anderem durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Helmut Lang bekannt wurde, erhielten sie exklusiven Zutritt zum verbrannten Archiv. Entstanden ist dabei eine einzigartige fotografische Dokumentation, die die Basis für ein in Planung befindliches, groß angelegtes Kunstprojekt sein wird.
Diesem liegt ein anderes exklusives Projekt zugrunde, das den Grundstein für die Beziehung der brand unit zu Helmut Lang legte: Das Team konnte ihn bereits 2007 für einen Beitrag im Modebuch der Unit F büro für mode gewinnen, das die Aufarbeitung der österreichischen Modeszene zum Inhalt hatte. Lang steuerte ein 20-seitiges Editorial bei – Versatzstücke aus seinem privaten Fundus an Briefen, Postkarten und Fotos befreundeter Designer und Künstler.
Client: brand unit
Date: 2010
Job: Editorial
Creative Direction: Ulrike Tschabitzer-Handler, Albert Handler
Art Direction: Albert Handler
Photography: Elfie Semotan
Assistance: Ivo Kocherscheidt
Styling: Elfie Semotan
Der Erfolg von Unternehmen wird heute nicht
nur an ihren Kennzahlen, sondern auch
an ihrer Innovationsfähigkeit gemessen.
Und zwar nicht nur in technischen Disziplinen sondern vor allem in der Art und Weise wie interagiert wird, wie Kommunikationsprozesse aufgesetzt , Organisationseinheiten gestaltet und Lernprozesse initiiert werden. Ein gelungenes Beispiel für eine innovative Intervention in die soziale Architektur des Unternehmens lieferte kürzlich die OMV, Österreichs größtes internationales Öl- und Gasunternehmen.
Gemeinsam mit der Geschäftsführung designte Karin Brunnmayr-Grüneis, Business Head Gas & Power, einen Entwicklungsprozess für das jüngste Unternehmen der OMV Gruppe – die OMV Trading. Brunnmayr-Grüneis ist überzeugt, dass mit der Eintragung eines Namens ins Firmenbuch noch nicht viel gelungen ist. Sie vertritt die Überzeugung, dass jeder Topmanager sich auch als „Architekt sozialer Strukturen“ verstehen sollte und Handlungen setzen muss, die eine Marke mit Leben füllen.
Für das gegenständliche Projekt wurde brand unit zugezogen. Aufgabe war es, Interviews mit allen Führungskräften zu führen und diese auf Video aufzuzeichnen. Ziel war es, das gemeinsame Vorhaben sichtbar zu machen – ein Gesamtbild zu erzeugen, das zeigt wer OMV Trading ist. Das Medium Video war in diesem Fall extrem bedeutend, weil das Unternehmen zu dieser Zeit noch nicht operativ am Markt tätig war und so noch nichts Sichtbares produziert hatte. So war dieses Video gleichsam das erste sichtbare gemeinsam geschaffene Produkt. Sieht man dieses Video, ist der Brandbeat zu spüren. Und der Beitrag jedes Einzelnen ist sichtbar, denn, so Karin Brunnmayr-Grüneis, „ein Unternehmen und seine Marke ist die Summe dessen, was jeder Einzelne einbringt.“
Vom Konzept bis zum Setting kreierte die brand unit gemeinsam mit der Auftraggeberin eine Architektur, deren Ergebnis überzeugt. „Man kann den Spirit und die Kraft, die die Mannschaft aus dem gemeinsam geschaffenen Produkt schöpfte, überdeutlich spüren. Erstmals war sichtbar, wer und was OMV Trading ist. Der gemeinsame body, die Marke ist belebt und nicht nur eindimensional auf Papier zu lesen“, meint Karin Brunnmayr-Grüneis.
Und mit Sven Withofs konnte ein Interviewer gewonnen werden, der eine Gesprächsatmosphäre erzeugen kann, die es Menschen möglich macht, sich wirklich zu zeigen und ihren Beitrag sichtbar zu machen.




Client: OMV Trading GmbH
Date: 2011
Job: Employer Branding Videos
Art Direction: Albert Handler
Idea & Concept: Karin Brunnmayr-Grüneis, Albert Handler
Interviews: Sven Withofs
Photography: Thomas Kirschner
Assistant: Mathias Hombauer
Audio: Andreas Pils
Styling: Yoan Gonfond / perfectprops
Set Design: Andrea Konrad / perfectprops
Grooming: Ken Krüger
Editing: Reinhard Schmid
Client Service: Judith Zwanzger
Account Director: Andreas Oberkanins
Weblinks: www.omv.at, www.npi.eu, www.thomaskirschner.com, www.perfectprops.at

Das ist meist eine überbordende Persönlichkeit, deren Wahnsinn schwer zu greifen ist. Genau darin aber lag die Herausforderung bei der Aufgabe, für die WELT am SONNTAG ein Interview mit Wolfgang Joop anlässlich der Präsentation seiner Möbelkollektion für die Neue Wiener Werkstätte zu führen. Und Wolfgang Joop hat tatsächlich Ulrike Tschabitzer-Handler im ehrwürdigen Ambiente des Hotels Sacher in Wien ganz charmant und dennoch unerbittlich niedergeredet. Aber nichts Besseres konnte passieren. Denn die Qualität des Interviews liegt in der Authentizität und damit in der Entscheidung der Autorinnen von der brand unit, den O-Ton des Meisters weitgehend unredigiert zu belassen. Einfach genial!
Client: WELT am SONNTAG
Date: 2011
Job: Editorial Contribution (Interview)
Interview: Ulrike Tschabitzer-Handler
Editorial staff: Ulrike Tschabitzer-Handler, Doris Rothauer
Weblinks: www.welt.de, www.wunderkind.de

Was haben ein Hersteller von Luxusaccessoires, ein Pferdeflüsterer und die Direktorin der Spanischen Hofreitschule gemeinsam?
Die Liebe zum Pferd. Mehr aber noch ihre ungewöhnlichen Erfolgsgeschichten. Diese sind nun in einem ungewöhnlichen Magazin zu finden, A Guide Magazin heißt es und ist ein Eigenprojekt der brand unit. Es versammelt historische und gegenwärtige Erfolgsgeschichten von kreativen Köpfen und von über Generationen gewachsenen Unternehmen. Ihr gemeinsamer Nenner ist die Verbindung von Tradition und Innovation, von übertragenem Wissen und zeitgemäßer Interpretation, von gewachsenen Familienstrukturen und Innovationsgeist.
A Guide Magazin spürt jene Werte und Haltungen auf, die in Zeiten massiver wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen, wie wir sie gegenwärtig erleben, wieder wichtig werden. Indem sie sich erfolgreich anonymer Massenproduktion und globalen Lifestyles entgegenstellen. Und damit neue Maßstäbe setzen. Ein Ziel, das das Magazin auch für sich selbst verfolgt in der Verbindung von inhaltlichem Anspruch und innovativer Gestaltung. Immerhin wurden bereits die ersten beiden Ausgaben in Fachpublikationen wie Turning Pages und Page Unlimited gefeatured.




All images above: A Guide Magazine Issue 2




All images above: A Guide Magazine Issue 1
Clients: Büro für Transfer, Moodley Brand Identity, Unit F büro für mode
Date: 2009-2010
Job: Concept, Content and Design
Editors-in-Chief / Concept: Ulrike Tschabitzer-Handler, Doris Rothauer, Albert Handler
Editors: Harald Weiler, Judith Zwanzger
Managing Editor: Judith Zwanzger
Assistant: Barbara Hofleitner
Art Direction: Albert Handler for moodley brand identity
Graphic Design: Anouk Rehorek for moodley brand identity
Photographers: Andreas Balon, Dieter Blum, Charlotte Dumas, Marina Faust, Klaus Fritsch, Geissler & Sann, Albert Handler, Mathias Kessler, Antoine Poupel, Elfie Semotan, Martin Stöbich
Illustration: Manu Burghart
Contributers: Nicole Adler, Imran Amed, Joachim Bessing, Wojciech Czaja, Markus Ebner, Marina Faust, Karen Hodkinson, Michaela Knapp, Martin Kolosz, Marion Kuzmany, Emil K. Lange, Karin Pollack, Cosima Reif, Andreas Reiter-Raabe, Doris Rothauer, Richard Sennett
Printing: Alanova Druckerei GmbH, Siegfried J. Osoinig
Scans and Image Editing: Mario Rott
Translation: Harald Weiler, Peter Blakeney, Christine Schöffler
Copyedit: Peter Blakeney, Christine Schöffler
Managing Directors: Gernot Leonhartsberger, Andreas Oberkanins
Weblinks: www.buerofuertransfer.at, www.moodley.at, www.unit-f.at

Das Warum und Wie im Design
Zu teuer, zu kompliziert, zu elitär, nur etwas für Lifestyle-Produkte. So lauten vielfach die stereotypen Argumente von Unternehmen, die gegen eine Zusammenarbeit mit Designern sprechen.
Es sind vor allem Unternehmen kleinerer und mittlerer Größe, wo die Hemmschwelle am stärksten ist. Die Wirtschaftskammer Wien als Interessensvertretung aller Wiener Unternehmen, und das sind zu 80% Klein- und Mittelbetriebe, weiß, dass Design ein ganz wesentlicher Wettbewerbsfaktor in der Wirtschaft ist. Sie engagiert sich daher stark zu Designthemen, unter anderem durch die Partnerschaft mit der Vienna Design Week. Das alljährliche Designfestival in Wien führt seit Jahren sehr erfolgreich ein international einzigartiges Format durch: Kleinunternehmen werden mit Designern zusammengebracht, um in einem experimentellen Rahmen die Herausforderungen und Chancen einer Zusammenarbeit auszuloten. Ein Konzept, das sich bewährt: Die Mehrheit der mittlerweile 30 teilnehmenden Unternehmen arbeitet seither dauerhaft mit Designern zusammen.
Grund genug für die Wirtschaftskammer Wien und die Vienna Design Week, gemeinsam einen Leitfaden Design herauszugeben, der das Warum und Wie anhand der Best Practice Beispiele des Festivals aufzeigt. Die brand unit wurde mit der Herausforderung beauftragt, den Leitfaden entsprechend dem Thema mit Designkompetenz zu gestalten, und dennoch der Zielgruppe jener Unternehmen, die erst überzeugt werden müssen, Orientierung und Anschlussfähigkeit zu ermöglichen.




Client: WKO
Date: 2011
Job: Special Publication
Authors: Tulga Beyerle, Lilli Hollein, Doris Rothauer, Christian Handig
Photography: kollektiv fischka, Katharina Gossow
Client Service: Judith Zwanzger
Account Director: Andreas Oberkanins
Weblinks: www.viennadesignweek.at, www.wko.at

Da startet nämlich die Fotokampagne zum Festival. Im Sujet der Kampagne verschmelzen Mode und Fotografie, Mode und Kunst jedes Jahr neu zu einer außergewöhnlichen Symbiose.
Der Flirt von Mode und Kunst als Spiel wechselseitiger Anziehung begann bereits vor über 100 Jahren, im Jugendstil etwa, oder im Futurismus. Dennoch waren die Grenzen ganz klar gezogen. Heute verschmelzen sie immer mehr, es ist ein globaler neuer Lebensstil entstanden, zu dem Kunst als eine Facette neben Mode, Design, Architektur, Popmusik und anderen kulturellen Feldern beiträgt.
Einer der profiliertesten Vertreter dieser Richtung ist der österreichische Künstler Erwin Wurm. Ursprünglich Bildhauer, ist sein künstlerisches Thema der Körper. Mit subtilem Humor erweitert er Form und Kontext alles Körperlichen, mit dem Ziel, den Begriff des Skulpturalen in den Alltag zu transferieren. Etwa, wenn ein Sockel einen Mantel trägt, oder ein Ausstellungsbesucher in einen übergroßen Pullover steigt, um nach eigenem Gutdünken als Skulptur zu posieren.
Für die Festivalkampagne 2011 gelang der brand unit ein besonderer Coup: Sie spannte Erwin Wurm mit der Grande Dame der Modefotografie, Elfie Semotan, zusammen. Das Ergebnis dieser einmaligen Symbiose von Mode und Kunst sind Kleiderskulpturen, entworfen aus den Designs österreichischer Modelabels, mit Feinsinn und Selbstbewusstsein in Szene gesetzt. Präsentiert wurde die Kampagne im Kunsthistorischen Museum Wien.


Client: festival for fashion & photography
Date: 2011
Job: Image Campaign
Art Direction: Albert Handler
Kleiderskulpturen - Erwin Wurm / shotview
Photography: Elfie Semotan
Assistant: Simon Fröhlich, Florian Mair, Styling: Yoan Gonfond / perfectprops, Make-up: Karoline Strobl, Hair: Monika Fischer-Vorauer, Model Female: Nora von Waldstätten / players, Model Male: Mario Loncarski / wienermodels, Casting: Shotview Photographers Mngt. GmbH, Kozva Rigaud, Birgit Ebner
Weblinks: www.11festival.at, www.erwinwurm.at, www.semotan.com, www.shotview.com

Schon mal einen Couchtisch in Chinchilla gesehen? Im Schlepptau einer tätowierten Schönheit, umhüllt von einem Persianer?
Das jedenfalls kann dabei herauskommen, wenn sich ein Produktdesigner dem Thema Pelz annähert, mit der Vorgabe, Spannung und Irritation zu erzeugen, und den Pelz aus seinem konservativen, aber auch tabubeladenem Kontext herauszulösen.
Die Vorgabe kam von der brand unit, ebenso wie die Idee, einen renommierten Produktdesigner mit einem Top-Fotografen für ein Editorial zusammenzuspannen. Der Auftrag kam von Kopenhagen Fur, einer der größten und ältesten Pelzbörsen der Welt.
Felle und Pelze gehören bekanntlich zu den frühesten Waren des Welthandels, über viele Jahrhunderte hindurch allerdings aus Wildfang. Mit dem Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen Anfang der 1970er Jahre wurde der Handel mit Fellen wild lebender und vom Aussterben bedrohter Tierarten stark eingeschränkt, was ein Umdenken zur Folge hatte. Heute konzentriert sich der Markt auf Pelze aus artgerechter Zucht oder aus in der Landwirtschaft anfallenden Häuten, der Wildfang macht nur mehr 15% des Aufkommens aus. Mit jährlichen Zuwachsraten zwischen 5 und 10% hat sich der Pelzhandel aber von Europa und Nordamerika nach China und Russland verlagert.
Kopenhagen Fur setzt sich massiv für einen sozial und ökologisch verantwortungsvollen Umgang ein. In der Verbindung von Tradition und Innovation wird zudem der Pelz für neue Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten auf höchstem kreativem Niveau verwendet. Das Editorial der brand unit ist das beste Beispiel dafür.





Dieser Trend wird durch die verstärkte Inanspruchnahme von Online-Tickets und digitalen Reiseführern unterstützt. Angebote, auf die auch die Austrian Airlines mit ihren redItickets und dem redIguide setzen. Die Brand Unit wurde mit den Inhalten des Online-Reiseführers für die derzeit 26 im Angebot stehenden Städte beauftragt.
Eine solche Aufgabenstellung bedeutet die klare Herausforderung, die Inhalte so zusammenzustellen, dass in kürzester Zeit für eine möglichst hohe Erlebnisdichte gesorgt ist, und man sich dennoch abseits der touristischen Trampelpfade bewegt. Denn der Städtetourist, der im Durchschnitt zwei Tage bleibt, will möglichst authentisch in das pulsierende Stadtleben eintauchen und sich dabei vom Einheimischen nicht unterscheiden, das heißt dessen Geheimtipps kennen.
Die brand unit aktivierte für diese Herausforderung ihr internationales Netzwerk und sorgte durch die Zusammenarbeit mit lokalen Szenepionieren für eine ausgewogene Mischung aus Top-Adressen, geheimen Champions und stimmigen Bilderwelten. Die Einzigartigkeit jeder Destination, ihre Individualität und ihre Persönlichkeit werden damit spürbar und erlebbar. Ein Erfolgsrezept, das bereits die Vorgänger-Projekte pocket guide, A Guide Magazine sowie found by Le Cool Nokia ausgezeichnet hat.

Client: Wunderman PXP GmbH for Austrian Airlines AG
Date: 2011 - present
Job: Editorial Content for Online- Guide
Creative Direction: Ulrike Tschabitzer-Handler
Client Service & Project Management: Judith Zwanzger
Account Director: Andreas Oberkanins
Editorial Contribution: Robert Kropf
Translation: Geri Ross
Assistance: Mathias Meier
Weblinks: www.redguide.at

Wiener Melange
Im globalen Wettbewerb der Städte zählen heute mehr denn je das Image und die Notwendigkeit zur Differenzierung.
Eine Stadtdestination lebt nicht nur von ihren touristischen Attraktionen, sondern von ihrer Kultur, der Lebensqualität, dem Ambiente, der Unterscheidbarkeit. Städte werden zunehmend zu Marken-Persönlichkeiten. Wien beispielsweise positioniert sich als Weltkulturstadt, die Tradition mit Innovation auf höchstem Niveau zu vereinen weiß. Die Sicherheit der Stadt, das dichte Netz an Kunst und Kulturveranstaltungen und die hohe Lebensqualität machen Wien zu einer der beliebtesten Städtedestinationen weltweit.
Die brand unit unterstützt diese Positionierung und liefert im Flydoscope, dem Bordmagazin der Luxair, regelmäßig Tipps für den Wien-Besucher, der in die Stadt eintauchen und das Imperiale von seiner modernen Seite kennen lernen will.

Client: Maison Moderne Publishing for Luxair Luxembourg Airlines
Date: 2008 - present
Job: Editorial Contribution
Editorial Staff: Ulrike Tschabitzer-Handler
Weblinks: www.luxair.lu, Flydoscope online

Jedes Verhalten hat kommunikativen Charakter, und wir können uns nicht nicht verhalten. Aber falsches oder falsch verstandenes Verhalten kann eine fehlgeleitete Kommunikation zur Folge haben.
Kommunikation ist radikal, sagt die Kommunikationsagentur Media Consult. Kompromisslos, konsequent, präzise. Etwas, das an die Wurzeln geht. brand unit und Media Consult sind Partner. Und Albert Handler der Berater in Sachen Marke, als Senior Expert. Für ihn muss eine Marke an der Identität ansetzen, die Basis für jegliche Kommunikation. Oder auch die Wurzel.
Weblink: www.mediaconsult.tv

Was Frauen am Steuer bewegt
Etwa 80 % aller Kaufentscheidungen werden heute von Frauen getroffen, auch beim Autokauf sind sie im Vormarsch. Und hier bestimmen Frauen nicht nur die Wahl der Sitzbezüge, wie ein überaltertes Klischee lautet.
Doch die Autobranche orientiert sich in der Werbung gar nicht bis schlecht an dieser wichtigen Zielgruppe, sondern appelliert weiter an männliche Instinkte – nicht zuletzt über erotische Reize.
Der Herausforderung der Firma Ford, mit einem Direct Mailing speziell junge Frauen anzusprechen, stellte sich daher die Brand Unit mit besonderer Freude und startete mit einem neuartigen Magazinkonzept, das vor allem die weibliche Seite berücksichtigt und auf frauliche Bedürfnisse eingeht. Die Momente der Entspannung, die Freude am Reisen, die praktischen Seiten der modischen Accessoires machen mit Einfühlungsvermögen und Humor Lust aufs neue Auto.



Client: Wunderman PXP GmbH for Ford Motor Company Austria GmbH
Date: 2011
Job: Content and Design - Direct Mailing / Fashion Magazine
Creative Direction: Ulrike Tschabitzer-Handler
Art Direction: Albert Handler
Account Director: Andreas Oberkanins
Graphic Design: Anouk Rehorek
Editorial Contribution: Nicole Adler, Doris Rothauer, Harald Weiler
Photography: Klaus Fritsch, Oliver Gast
Illustration: Thomas Zeitlberger
Weblinks: www.ford.at, www.anouk-rehorek.ch, www.klausfritsch.com, www.olivergast.com, www.thomaszeitlberger.com

Grund & Boden, Kapital sowie menschliche Arbeitskraft haben zwar im postkapitalistischen Wirtschaftssystem noch nicht ausgedient, dennoch baut die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, ja ganzer Staaten zunehmend auf Kreativität, Wissen und Innovation.
Sie sind die neuen Produktionsfaktoren des 21. Jahrhunderts, der Wissensgesellschaft. Angeblich. Denn wie aus Ideen und Visionen marktfähige Produkte und Dienstleistungen werden, wie sich die Verwandlung von Wissen in Jobs manifestiert, wie Innovation Zukunft gestaltet und sichert, liegt nicht immer auf der Hand.
„Wir fördern, was der Weltmarkt fordert“, sagt einleitend eine Informationskampagne, die das Austrian Institute of Technology, das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie die Industriellenvereinigung gemeinsam starteten. Die kreativen Köpfe hinter der Kampagne: Media Consult und Brand Unit. In ganzseitigen Inseraten in den wichtigsten österreichischen Printmedien wird auf Fördermaßnahmen hingewiesen und über Österreichs Innovationsstrategie informiert. So, dass man nicht darüber hinweg lesen kann.

Client: Bundesministerium für Verkehr, Innovation & Technologie
Date: 2011
Job: Design
Art Direction: Albert Handler
Editor: Michael Endlicher
Graphic Design: Anouk Rehorek
Account Director: Andreas Oberkanins
Weblinks: www.bmvit.gv.at